Königs Wusterhausen – FBB 86 : 76

Vor jedem Saisonauftaktspiel gibt es, unabhängig vom Verlauf der Vorbereitung, immer eine Menge Fragezeichen. Das größte bei uns hieß, wie weit sind wir mit der Integration von 5 neuen Spielern, die alle noch sehr jung sind. Und dann im ersten Spiel so ein Brocken! Gespickt mit Namen die in Berlin alle einen sehr guten Klang haben, wird der Mannschaft der Dragons die Rolle des Aufstiegsfavoriten zugeschrieben. Dem entsprechend war auch der Respekt unserer Jungs. Sah man sich doch einer starting five gegenüber, die allein schon physisch sehr beeindruckend war. Mit Ndi, Bloch, Mau, Krajewski und Rothenbacher fühlte man sich kurzfristig ein bis zwei Ligen höher angesiedelt. Nach relativ kurzer Eingewöhnungsphase und dem Erlangen der Erkenntniss, dass auch dieses Team nur mit Wasser kocht, entwickelte sich ein relativ offenes Spiel, dessen erstes Viertel verdient mit 25:20 an die Hausherren ging.

Im zweiten Viertel ließ man sich dann von der sehr robusten Gangart etwas den Schneid abkaufen, agierte unter Druck oft kopflos und vergab leichtfertig einfache Punkte. Logische Folge : der zweite Abschnitt ging deutlich mit 24:13 an die Brandenburger.

Auch nach der Halbzeitpause kam unser Spiel nur schwer in Gang und gegen die Centerriege der Dragons fehlte ein Hagen Zärl, der hätte dagegen halten können um Diego Dametto unter den Körben zu unterstützen. Auch unser Pointguard Johannes Duus hätte unserem Spiel sicher den einen oder anderen Impuls geben können, aber beide werden ja demnächst wieder dabei sein. Im dritten Viertel kam unser Spiel langsam in Gang und es konnte mit 17:16 offen gehalten werden.

Im letzten Viertel hatten unsere Youngster den Respekt völlig abgelegt und nutzten das Gefühl des sicheren Sieges, welches sich bei den Brandenburgern breit machte zu einem recht frechen Endspurt. Mit 20:27 ging es an Future und so hieß es am Ende verdient 86:76

Es gibt noch viel Arbeit, aber es waren gute Ansätze zu sehen, auf die man aufbauen kann.

Die Punkte : Kilian 23, Williams 15, Hasenkampf 13, Dametto 9, Kiala 9, Großmann 5, Möller 2, Czeszejko und Hofmann

 

 

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